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MEINE PÄDAGOGISCHE ARBEIT

Die Wurzeln meiner Arbeit

Vielleicht möchtest du genauer wissen, wie ich arbeite und worauf ich mich dabei stütze. Hier nehme ich dich mit hinter meine Haltung: die fachlichen Grundlagen, die Konzepte und den roten Faden, der sich durch meine Kurse und meine Beratung zieht.

Ich bin staatlich geprüfte Lehrerin für Schulen der Sekundarstufe I. Ein Schwerpunkt meines Studiums waren die Bildungswissenschaften, die sich intensiv mit Pädagogik, Entwicklung und Lernen beschäftigen. Durch meine Zeit als Lehrerin kenne ich den Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht nur aus der Theorie, sondern aus dem echten Miteinander. Ein Blick, der besonders in der Elternberatung wertvoll ist. Als ausgebildete Yogalehrerin bringe ich zusätzlich die Körperarbeit mit ein. Atem, Achtsamkeit und ein Gespür für das, was im Körper lebendig ist. Dieses Fundament prägt, wie ich auf Kinder, Familien und Entwicklung schaue: fundiert und zugleich immer mit dem Menschen im Mittelpunkt.

GRUNDLAGE 1

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg

In meinen Kursen und meiner Beratung stütze ich mich auf die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Sie ist für mich weit mehr als eine Gesprächstechnik: Sie ist eine Haltung, die davon ausgeht, dass hinter jedem Verhalten ein Bedürfnis steht. Diese sechs Grundannahmen bilden das Fundament, nach dem ich arbeite.

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    Das BestmöglicheMit allem, was wir tun, versuchen wir, uns bestmöglich um unsere eigenen Bedürfnisse zu kümmern. Menschen handeln immer für sich, nie gegen andere. Auch das Verhalten eines Kindes, das uns herausfordert, ist ein solcher Versuch. Wenn wir das Bedürfnis dahinter erkennen, verändert sich unser Blick.
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    Weder richtig noch falschJeder Mensch darf jederzeit seine Meinung ändern. Niemand hat allein recht, wir alle haben nur unsere eigene Sichtweise. Diese Haltung nimmt den Streit um richtig oder falsch aus einer Situation und macht Platz für echtes Verstehen.
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    Auslöser statt UrsacheAndere Menschen sind der Auslöser unserer Gefühle, niemals die Ursache. Unsere Gefühle entstehen aus unseren eigenen erfüllten oder unerfüllten Bedürfnissen. Diese Verantwortung anzunehmen ist die Grundlage dafür, ruhig und klar zu bleiben, auch mitten im Familienalltag.
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    Alle Menschen haben dieselben BedürfnisseOb Kind oder erwachsen: Im Kern teilen wir alle die gleichen Grundbedürfnisse, etwa nach Verbindung, Sicherheit, Autonomie und Wertschätzung. Unterschiedlich ist nur, wie stark ein Bedürfnis in einer Lebensphase oder bei einem Menschen gerade im Vordergrund steht. Und ebenso unterschiedlich sind die Strategien, mit denen wir uns ein Bedürfnis erfüllen: Nicht jede Strategie passt zu jedem Menschen. Ich helfe euch, die Strategien zu finden, die wirklich zu deinem Kind und zu dir als erwachsener Person passen.
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    SelbstverantwortungJeder Mensch ist selbst dafür verantwortlich, dass die eigenen Bedürfnisse erfüllt werden, unabhängig von einer bestimmten Person, einem bestimmten Ort oder einem bestimmten Zeitpunkt. Diese Sichtweise macht uns handlungsfähig, statt auf andere zu warten.
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    Das Wohl der GemeinschaftWir sind von Natur aus bereit, zum Wohl der Gemeinschaft beizutragen, solange das freiwillig geschieht und nicht im Widerspruch zu den eigenen Bedürfnissen steht. Aus dieser Haltung heraus entstehen Lösungen, in denen sich alle wiederfinden.
GRUNDLAGE 2

Bedürfnisorientierte Elternschaft

Aufbauend auf der Gewaltfreien Kommunikation schauen wir gemeinsam auf die Bedürfnisse. Welche Bedürfnisse deines Kindes dürfen wir unterstützen? Denn wie Rosenberg sagt: Jeder Mensch, ob Kind oder erwachsen, hat dieselben Bedürfnisse. Unterschiedlich ist nur, wie viel Aufmerksamkeit ein Bedürfnis gerade braucht und welche Strategie in diesem Moment wirksam ist, je nach Lebensphase und je nach Mensch.

In den verschiedenen Autonomiephasen rücken jeweils andere Bedürfnisse in den Vordergrund. Wir schauen gemeinsam, wo dein Kind gerade steht und welche Bedürfnisse jetzt besondere Aufmerksamkeit brauchen. Manchmal darf man auch nachbeeltern: ein Bedürfnis nachträglich erfüllen, das in einer früheren Phase noch nicht so gesehen wurde, wie es gebraucht hätte.

Genauso schauen wir auf dich. Oft reagieren wir anders, als wir eigentlich möchten, und das hängt mit früheren Erfahrungen und eigenen unerfüllten Bedürfnissen zusammen. Wir schauen: Wie kann ich als erwachsene Person gut für meine eigenen Bedürfnisse sorgen? Und wie finden wir Kompromisse, in denen alle Bedürfnisse gesehen werden, die deines Kindes und deine eigenen?

GRUNDLAGE 3

Innere-Kind-Arbeit: alte Muster durchbrechen

Viele unserer Reaktionen haben ihre Wurzel in der eigenen Kindheit. Wenn wir spüren, dass wir immer wieder in dieselben Muster geraten, lohnt sich der Blick nach innen. Gemeinsam schauen wir, wo Innere-Kind-Arbeit gebraucht wird, um alte Muster zu erkennen und behutsam zu lösen.

Diesen Weg gehe ich mit jedem Menschen anders. Ich arbeite sehr individuell und wähle das, was gerade zu dir passt: mal im Gespräch, mal über Körper, Atem und Ruhe, mal mit Übungen, die dich wieder mit dir selbst in Kontakt bringen. Was für dich stimmig ist, entwickelt sich in unserer gemeinsamen Arbeit.

Dabei gehen wir immer nur so tief, wie du gerade bereit bist hinzuschauen. Auch das passen wir individuell an dich an. So entsteht in deinem Tempo Raum, anders auf dein Kind zu reagieren, freier und bewusster, als es die eigenen Prägungen bisher zugelassen haben.

WISSENSCHAFTLICHE ORIENTIERUNG

An diesen Entwicklungsmodellen orientiere ich mich

Verschiedene Erziehungswissenschaftler und Entwicklungspsychologen haben beschrieben, welche Bedürfnisse und Entwicklungsaufgaben in welchem Alter im Vordergrund stehen. Ihre Modelle haben viele Berührungspunkte und geben meiner Arbeit einen fundierten Rahmen.

Abraham MaslowBedürfnishierarchieMaslow ordnete menschliche Bedürfnisse in eine Hierarchie, von den körperlichen Grundbedürfnissen über Sicherheit, Zugehörigkeit und Wertschätzung bis zur Selbstverwirklichung. Ein Modell, das gut zeigt, warum erfüllte Grundbedürfnisse die Basis für alles Weitere sind.
Erik H. EriksonPsychosoziale EntwicklungErikson beschreibt die Entwicklung des Menschen in aufeinander aufbauenden Phasen. In jeder steht eine zentrale Entwicklungsaufgabe im Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen des Kindes und seiner Umwelt, vom Urvertrauen im Säuglingsalter bis zur Identität im Jugendalter.
Jean PiagetKognitive EntwicklungPiaget zeigte, wie sich das Denken und Verstehen von Kindern in Stufen entwickelt. Sein Modell hilft zu begreifen, dass ein Kind die Welt in jedem Alter anders wahrnimmt und begreift, und warum wir es dort abholen dürfen, wo es gerade steht.
Lev VygotskySoziokulturelle EntwicklungVygotsky betont, dass Kinder vor allem im Miteinander lernen, im Austausch mit ihren Bezugspersonen. Sein Gedanke der Zone der nächsten Entwicklung beschreibt, was ein Kind mit liebevoller Begleitung schon schafft und allein noch nicht, und zeigt, wie wertvoll unsere Unterstützung ist.

Möchtest du diesen Weg mit mir gehen?

All das fließt in meine Kurse und meine Beratung ein. Wenn du spürst, dass diese Haltung zu dir passt, schau dir gerne meine Angebote an oder melde dich direkt.

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